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Diagnose Brustkrebs

Aktuelle Informationen für Betroffene und Interessierte

Brustkrebs

In Deutschland ist Brustkrebs die häufigste Krebsneuerkrankung bei Frauen. Das Mammakarzinom ist für mehr als ein Viertel aller Krebserkrankungen bei Frauen verantwortlich und jährlich erkranken 57.000 Frauen neu daran. Jede zehnte Frau in Deutschland wird im Laufe ihres Leben mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei ca. 63 Jahren.

Bei Brustkrebs handelt es sich um die unkontrollierte Teilung von Zellen der weiblichen Brust. Die weibliche Brust besteht aus Drüsen-, Binde- und Fettgewebe. Betroffen sind vor allem das Drüsen- und Bindegewebe. Das Drüsengewebe wird durch die Drüsenläppchen und die Milchgänge gebildet. Tumoren entstehen meist im Drüsengewebe.

Bösartige (maligne) Tumoren der Brust nennt man Mammakarzinome. Sie entwickeln sich im Drüsengewebe und betreffen entweder die Drüsenläppchen (5 %) oder die Milchgänge (95 %). Bösartige Tumoren sind der normalen Wachstumskontrolle des Organismus entzogen und vermehren sich ungebremst.

Wenn die Krebszellen ihren Entstehungsort noch nicht verlassen haben, handelt es sich um ein nichtinvasives Karzinom. Je größer jedoch ein nichtinvasives Karzinom (Carzinoma in situ) ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit der Streuung. Durch die unkontrollierte Zellvermehrung können die Zellen in das umliegende Gewebe oder in Blutbahnen und Lymphgefäße eindringen. Mit dem Blut- und Lymphstrom können die Tumorzellen in andere Körperregionen verschleppt werden, sich dort ansiedeln und weiter vermehren. Oft entstehen Tochtergeschwülste (Metastasen). Prinzipiell können sich Metastasen in jedes Organ ausbreiten, wobei vor allem Knochen, Lunge und Leber gefährdet sind.

Matthias Wozniak

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Brustkrebs-News von Curado.de

  • Brustkrebs Deutschland e. V.
    Seit 2003 setzt sich der Verein Brustkrebs Deutschland für an Brustkrebs erkrankte Frauen ein. Neben Vorträgen und Workshops für die betroffenen Frauen, unterstützt der Verein auch die Forschung.