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Diagnose Brustkrebs

Aktuelle Informationen für Betroffene und Interessierte

Diagnose und Früherkennung von Brustkrebs

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die Früherkennung der Erkrankung. In Deutschland steht Frauen im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms das Angebot regelmäßiger Untersuchungen zur Verfügung. Einmal im Jahr können sich Frauen ab einem Alter von 30 Jahren kostenlos untersuchen lassen. Dabei werden Brüste und Achselhöhlen sorgfältig abgetastet und Veränderungen der Haut oder der Größe und Form werden kontrolliert. Die ärztliche Untersuchung der Brust kann durch eine Röntgenaufnahme (Mammographie) oder durch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ergänzt werden. Die Mammographie ist für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren Bestandteil des gesetzlichen Früherkennungsprogramms. Zur Abklärung unklarer Befunde muss eine kleine Probe verdächtigen Brustgewebes mittels einer Stanz- oder Feinnadelbiopsie entnommen und dann von einem spezialisierten Arzt unter dem Mikroskop analysiert werden.

Ob der Tumor Metastasen gebildet hat, wird durch die Untersuchung verschiedener Organe abgeklärt. Vor allem in den Lymphknoten, der Lunge, der Leber sowie in den Knochen setzten sich häufig Metastasen fest, aber auch die Haut oder das Gehirn können betroffen sein. Die Lunge wird durch Röntgenaufnahmen, die Leber durch Ultraschall und das Knochengerüst mithilfe der Szintigraphie untersucht. Bei der Szintigraphie wird die Verteilung einer strahlenden Substanz, die sich vor allem im Bereich der Krebszellen anlagert, bildlich dargestellt.

Die Tumorzellen bilden Stoffe, die auch im Blut zu finden sind. Sie eignen sich daher als sog. Tumormarker für einige Untersuchungen. Beispiele für Tumormarker sind die Stoffe CEA und CA15-3. Allerdings kann durch Bestimmung der Tumormarker allein keine primäre Diagnose gestellt werden. Da die Stoffe im Zusammenhang mit der Erkrankung stehen, kann durch Bestimmung des Ausgangswertes vor der Behandlung und der kontinuierlichen Bestimmung während der Therapie auf den Verlauf der Erkrankung geschlossen werden. Reduziert sich die Menge nach der Behandlung, kann das Hinweise auf den Therapieerfolg geben.

Da auch Hormone und Wachstumsfaktoren Einfluss auf die Entwicklung von Brustkrebs haben, sollte die Oberfläche des Tumors in jedem Fall untersucht werden. Prognostisch günstig ist, wenn die Krebszellen viele Rezeptoren für die Hormone Östrogen, Progesteron oder beide haben. Dann kann die Erkrankung über eine Antihormontherapie beeinflusst werden. Der humane epidermale (an der Zelloberfläche befindliche) Wachstumsfaktor 2 (HER2) ist bei einem Viertel der Brusttumoren festzustellen und zeigt häufig ein beschleunigtes Wachstum. Diese sog. Überexpression führt zur schnellen und unkontrollierten Zellteilung. Daher ist für die Diagnose die Bestimmung des Wachstumsfaktors HER2 erforderlich.

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  • Schmerztherapie mit Kombination aus Cannabis und Opiaten 11.12.2011
    Eine Schmerztherapie mit einer Kombination aus Opiaten und Cannabinoiden kann eventuell wirksamer sein als ausschließlich Opiate: Zu diesem Ergebnis kam eine kleine Studie von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in San Francisco.