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Diagnose Brustkrebs

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Die Entstehung von Brustkrebs – Risikofaktoren

In der Krebsforschung wird davon ausgegangen, dass Krebs mit einer Veränderung des Erbmaterials von Körperzellen beginnt. Dadurch wird das Wachstum fehlgesteuert und durch die unkontrollierte Teilung von Zellen eines Organs oder Gewebes entsteht ein Tumor. Der Begriff Tumor bezeichnet jede Art von Geschwulst, also auch gutartige. Wenn ein Tumor gutartig (benigne) ist, bedarf er selten einer Behandlung, gutartige Tumoren werden auch nicht als Krebs bezeichnet. Meist besteht keine Gefahr, dass Tochtergeschwülste (Metastasen) entstehen.

Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind nicht genau bekannt. Diskutiert werden unterschiedliche Faktoren, sog. Risikofaktoren, die die Entstehung von Brustkrebs begünstigen
. Risikofaktoren können demnach u. a. hormonelle Faktoren, Strahlung (z. B. radioaktive oder UV-Strahlung) und das Alter sein. Auch können krebsbegünstigende Genveränderungen vererbt werden. Als potenzielle Risikofaktoren gelten darüber hinaus ungünstige Ernährung, Adipositas, Schwangerschaftsabbruch oder bestimmte Lebensgewohnheiten. Zu diesen äußeren Einflüssen, die das Risiko an Brustkrebs zu erkranken erhöhen können, werden auch Tabakrauch, verschiedene Viruserkrankungen oder bestimmte Schimmelpilze auf Lebensmitteln gezählt.

Dem stehen Faktoren gegenüber, denen risikosenkende Eigenschaften zugeordnet werden: Frauen, die in frühem Alter die erste Schwangerschaft austragen oder eine künstliche Menopause vor dem 35. Lebensjahr durchleben, haben demnach ein niedriges Mammakarzinomrisiko. Auch Laktation (Milchbildung), körperliche Aktivität sowie eine gesunde Ernährung können anscheinend das Risko senken.

Mit fortschreitendem Alter steigt das Mammakarzinomrisiko um das Sechsfache. Gründe hierfür liegen z. B. in der sog. Instabilität des Erbmaterials. Zu den hormonellen Faktoren, die im Zusammenhang mit Brustkrebs genannt werden, zählen z. B. ununterbrochene menstruelle Zyklen über lange Zeit, regelmäßige Menstruation, frühe Menarche sowie eine späte Menopause: Bei Frauen, die vor dem 45. Lebensjahr in die Menopause kommen, halbiert sich das Risiko gegenüber Frauen, die nach dem 55. Lebenjahr in die Menopause kommen. Das Mammakarzinomrisiko bei Frauen, die ihr erstes Kind nach dem 30. Lebensjahr gebären, ist gegenüber Frauen, die ihr erstes Kind mit 20 Jahren gebären, um das Zweifache erhöht.


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  • Schmerztherapie mit Kombination aus Cannabis und Opiaten 11.12.2011
    Eine Schmerztherapie mit einer Kombination aus Opiaten und Cannabinoiden kann eventuell wirksamer sein als ausschließlich Opiate: Zu diesem Ergebnis kam eine kleine Studie von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in San Francisco.